Die Beschäftigung mit der Theorie und Praxis des Menschseins ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches Eventmarketing. Es gibt Sozial- und Humanwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Kognitionswissenschaften, Philosophie und Psychologie – wir haben in den letzten 100 Jahren viel über unsere Art gelernt. Als Ihre Eventagentur wenden wir in unserer Methodik wissenschaftliche Erkenntnisse an.
Als inhaber- und familiengeführte Eventagentur in München plant Servicebroker seit 1999 Firmenevents für 100 bis 1.000 Gäste. Unser Werkzeugkoffer besteht aus zehn Methoden aus über 30 Jahren Praxis, Forschung und aktuellen Studien. Zusammen ergeben sie Emotional Event Design.
Events erfüllen zuerst Grundbedürfnisse: Luft, Nahrung, Wasser, Bewegung, Ruhe, Sicherheit. Gute Events schaffen Zugehörigkeit, sehr gute Inspiration und Wohlbefinden. Die besten erobern Herzen!
Effizienz und Kostenkontrolle sind ein Muss. Viel wichtiger ist es aber, Herzen zu erobern – von Kundinnen, Kunden, Mitarbeitenden und Partnern.
Dominik Markoč, Gründer und Geschäftsführer der Servicebroker GmbH
Das Management von Events übernimmt heute mehr und mehr die KI. Lesen Sie dazu unser Manifest auf eventmanagementisdead.com.
Seit 1999 gestalten wir Events für geschäftliche und kulturelle Veranstaltungen. Eine Erkenntnis sticht heraus: Es sind all die kleinen menschlichen Interaktionen, welche sinnliche, positive Erlebnisse schaffen. Nicht der eigentliche Service (der Beat) ist der Star, sondern die Qualität seiner Entstehung (die Offbeats). Erfolgreiches Emotional Event Design betont nicht den Beat, sondern den Offbeat.
Was sind die Berührungspunkte der verschiedenen Services? Welche Sinneserlebnisse sind an den Berührungspunkten möglich? Was genau passiert zwischen den einzelnen Leistungen (den Beats)?
Gehen Sie Ihren Event-Ablauf aus multiplen Perspektiven durch — Gast, Partner, Künstler, Busfahrer. Welche Touchpoints bieten Möglichkeiten für kleine positive Überraschungen? Der Effekt ist verblüffend.
Dominik Markoč
Die sorgfältige Vorbereitung des Bustransfers. Wird Stau erwartet? Der gut gelaunte Fahrer, der seine Fahrgäste in ihrer Sprache begrüßt. Der Küchenchef hat den Aperitif bewusst gewählt, z. B. sommerlich frisch. Die Servicekräfte stehen kurz vor Ankunft der Gäste schon mit gefüllten Gläsern bereit – und lächeln. Die Techniker haben längst alle Kabel verlegt, versteckt, das Mikrofon für die Ansprache ist schon an. Natürlich ist jetzt schon bekannt, wer dem Redner das Mikrofon nach der Ansprache wieder abnimmt, damit dieser die Hände seiner Gäste schütteln kann.
Als Eventagentur haben wir gelernt, diese vielfältigen menschlichen Interaktionen im „Offbeat“ hervorzuheben (und manchmal sogar aus Designgründen sichtbar zu machen). Wir investieren viel Mühe und Leidenschaft in deren Gestaltung und lassen sie harmonisch funktionieren. Der Effekt ist, dass die Gäste Ihrer Veranstaltungen das seltsam freudige und erhebende Gefühl haben, dass alles irgendwie angenehm im Fluss ist, auf eine sehr entspannte Art und Weise.
Wir gestalten Veranstaltungsdienstleistungen parallel und symbiotisch. Natürlich muss der Wein gut sein. Aber er schmeckt noch besser, wenn er mit einem Lächeln serviert wird. Die Offbeat-Service© Methode regt die linke Gehirnhälfte an, der rechten Seite zu erzählen, welche verborgenen Emotionen es noch zu entdecken gibt!
Unser Methoden-Koffer bündelt, was Servicebroker seit 1999 gelernt hat. Wo die Forschung eine Methode stützt, nennen wir die Studie; alle Quellen stehen am Ende der Seite. Wie die zehn Methoden in einem Event zusammenspielen, zeigt unser Sommerfest auf Burg Lichtenberg mit 400 Gästen.
Die besten Ideen findet man nicht in Suchmaschinen. Wenn eine Idee im Internet angekommen ist, ist sie nicht mehr frisch. Echte Innovation braucht gemeinsames Denken und Spielen. Manchmal entstehen die besten Ideen aus einer Spinnerei!
Unsere erfolgreichsten Events begannen mit einer Spinnerei, einer Albernheit oder einem spontanen Einfall im Gespräch mit dem Kunden.
Dominik Markoč
Nicht „die Agentur“ schafft das Event, sondern Ihr Team in enger Zusammenarbeit mit den Event-Profis. Vor Event-Management und Emotional Event Design kommen Dialog und Analyse.
Lösungen findet man nicht im Internet, sondern im Wissen um den Suchenden. Bevor eine Lösung gefunden werden kann, muss man die Bedürfnisse der betroffenen Menschen verstehen. Verstehen erfordert Einfühlungsvermögen und Vorstellungskraft. Diese üben wir auf spielerische Weise ein. Gleich nach dem ersten Briefing mit unseren Kunden. So können wir Ideen fördern, die Kommunikation verbessern und die Problemlösung beschleunigen.
Vermitteln wir ein Gefühl des Abholens, Mitnehmens, Entdeckens. Neugierde ist dem Menschen angeboren. Erwecken wir den „Explorer“ in Ihren Gästen! Entdecken wir Neues: lokale Authentizität, Manufaktur-Qualität, Kunst, Kultur, soziale Projekte. Deshalb suchen wir einen wunderbaren Ort, keine Standard-Location. Die Forschung gibt der Neugier recht: Wer neugierig ist, behält mehr, sogar Nebensächliches (Gruber, Gelman & Ranganath 2014).
Dafür Überraschung und Innovation.
Standards sind der Baldrian des Eventmanagements. Sie beruhigen vielleicht das Gewissen des Planers – aber sie sind nicht neu, nicht einzigartig und sie langweilen die Gäste.
Dominik Markoč
Nur ein unerwarteter Service, eine angenehme Überraschung zum Beispiel, wird Begeisterung auslösen. Ohne unser Interesse an den Menschen und ihren Bedürfnissen wären unsere Servicebroker nur halb so effektiv.
Noriaki Kano und Kollegen ordneten 1984 die Merkmale einer Leistung in drei Gruppen: Basismerkmale erwartet jeder, Leistungsmerkmale vergleicht jeder, Begeisterungsmerkmale erwartet niemand. Wir planen für die dritte Gruppe und erfüllen die beiden ersten, ohne dass jemand darüber sprechen muss.
Ihre Firmenevents sehen wir dabei als eines der wirksamsten Werkzeuge. Als Ihre Eventagentur wenden wir wissenschaftliche Erkenntnisse an – eine davon stammt von Noriaki Kano, das Kano-Modell.

Emotionen sind die Lebensader erfolgreicher Events. Entfachen Sie Leidenschaft! Geben Sie das Feuer weiter! Wer Herzen erobern will, muss Gäste am Herzen packen – und manchmal auch durchschütteln. Trauen Sie sich!
Soziale Verantwortung und nachhaltiges Denken sind die Grundlage unseres Engagements.
Das Bio-Ei-Dilemma stellt die Frage: Behandle ich meine Gäste wie meine Familie, oder ist das Schlechtere gut genug? Der „Grüne Faden“ ist aus guten Events nicht mehr wegzudenken.
Beispiele: Beim Teamevent auf der Rheininsel 2022 mit 350 Mitarbeitenden wurde aus dem Kompost Lavendelöl – als Weihnachtsgeschenk für die Gäste. Für iPEK gestalteten wir zur IFAT 2024 ein nachhaltiges Dinner für 200 Gäste.
„Game on! Let’s play!“ Passive Formate funktionieren nicht mehr – Hands-on-Erlebnisse, Fachexperten und echter Austausch sind gefordert. In 51 Studien mit Kontrollgruppe verbesserten Workshops, Simulationen und die gemeinsame Rückschau die Zusammenarbeit im Team, Vorträge allein nicht (McEwan u. a. 2017).
Beispiel: Auf der Rheininsel packten alle gemeinsam an. Zur IFAT 2024 spielten die Gäste von iPEK im Team mit ferngesteuerten Robotern.
Wenn Gäste sich mit dem Event-Image identifizieren können – wenn ihre Werte mit dem Event-Zweck übereinstimmen, machen sie aktiver mit. Sinnstiftende Events verbinden Menschen mit einem größeren Zweck. Der Gast spürt dann: „Ich bin eingeladen, weil ich besonders bin!“ Eine Befragung von 421 Gästen eines Kulturfests zeigt diesen Zusammenhang (Meeprom & Fakfare 2021).
Events sind keine einmaligen Transaktionen, sondern Investitionen in langfristige Beziehungen. Event-Serien wirken stärker, Einzel-Sensationen verpuffen. Deshalb messen wir neben dem Return on Investment den Return on Relationships. Erlebnisse machen Menschen nachweislich glücklicher als Dinge: Sie nutzen sich nicht ab und werden Teil der eigenen Geschichte (Van Boven & Gilovich 2003).
Über 90 Prozent unserer Kunden sind Stammkunden und vertrauen uns seit über zehn Jahren.
Bei Emotional Event Design ist mehr besser – wenn es stimmig ist. Die Kombination vieler positiver Sinneserfahrungen verstärkt die Wirkung auf die Emotionen der Gäste. Ein fester Händedruck, der Duft von Honig, Minze, Beeren, oder auch dem 100 Jahre alten Moder eines geheimnisvollen Ortes, mannigfaltige Gaumenfreuden, wohlig wabernder Bass, Farbenpracht.
Sinnesreize, die zum Thema passen, machen ein Event authentischer und stärker (Bolter & Stadler 2026). Bei einem Sommer-Event auf Mallorca stärkte das Sinneserlebnis das Bild der Marke und darüber die Bereitschaft der Gäste, sie weiterzuempfehlen (Gómez-Suárez & Yagüe 2021, 260 Gäste).
Beispiel: Beim Alumni Homecoming der LMU München 2019 legten 700 Gäste im Lichthof selbst Platten auf. Daraus ist die Social Kissa entstanden: unsere Listening Bar, in der Ihre Gäste selbst Vinyl auflegen.
Die Offbeat-Service© Methode ist die eigene Entwicklung von Servicebroker: Sie gestaltet die scheinbar nebensächlichen Momente zwischen den Programmpunkten gezielt – den Busfahrer, der Gäste in ihrer Sprache begrüßt, das gefüllte Glas bei der Ankunft, das Mikrofon, das jemand nach der Rede abnimmt. Diese Offbeats geben einem Event seinen Fluss. Gäste spüren: Hier kümmert sich jemand um mich.
Servicebroker plant mit dem Kano-Modell, das Noriaki Kano 1984 veröffentlichte. Basismerkmale wie Technik, Sitzplätze und Pünktlichkeit müssen stimmen, begeistern aber niemanden. Das Budget fließt deshalb gezielt in Begeisterungsmerkmale: Momente, die Ihre Gäste nicht erwartet haben und noch lange erzählen.
Sinneserlebnisse prägen, wie Gäste ein Event wahrnehmen und erinnern. Servicebroker stimmt Licht, Klang, Duft, Kulinarik und Material aufeinander und auf den Anlass ab, denn mehr ist besser, wenn es stimmig ist. Am stärksten wirken Reize, die zum Thema des Events passen; das zeigt eine Interviewstudie zu vier Events (Bolter & Stadler 2026).
Jedes Projekt bei Servicebroker beginnt mit einer gemeinsamen Analyse und der Frage „Was soll dabei herauskommen?“. Es folgen 14 Schritte von der Zieldefinition über Anbieterwahl, Risikobeurteilung und Verträge bis zur Betreuung vor Ort, zur Abrechnung und zum De-Briefing. Gleich nach dem ersten Briefing spielen wir Ideen gemeinsam mit Ihrem Team durch.
Ideen entstehen bei Servicebroker im Gespräch, nicht in Suchmaschinen. Vor der Lösungsfindung steht die Menschfindung: Wir lernen die Gäste kennen, die Sie einladen, und entwickeln die Idee gemeinsam mit Ihrem Team. Manchmal entsteht die beste Idee aus einer Spinnerei – unsere erfolgreichsten Events haben genau so begonnen.
Methode schafft bei Servicebroker den Raum für Spontaneität. Wer Sicherheit, Ablauf und Ausweichpläne früh klärt, kann am Abend auf Stimmung und Gäste reagieren. Zur transport logistic 2025 stand für 400 Gäste am See ein Zelt bereit, und eine Wasserwacht zählte Blitz und Donner. Der Regen kam – und verstärkte die Dramaturgie nur noch.
Die Methodik von Servicebroker stützt sich auf die Praxis seit 1999 und auf geprüfte Forschung: das Kano-Modell (Kano u. a. 1984), Meta-Analysen zur Teamarbeit (McEwan u. a. 2017), Studien zu Neugier, Erlebnissen und Sinnesgestaltung bei Events (Bolter & Stadler 2026). Wir nennen nur Quellen, die wir im Original gelesen haben.
Sondern Slow Cooking. Wer schnell einkauft, kauft, was gerade da ist. Kluger Event-Einkauf muss gründlich durchdacht sein. Der Weg ist bei uns immer derselbe:
Am Schluss des laufenden Events setzen wir gemeinsam den ersten Schritt zum Folge-Event.
Bolter, J. & Stadler, R. (2026). The role of sensory design in creating memorable event experiences. International Journal of Event and Festival Management, 17(1), 45–64.
Gómez-Suárez, M. & Yagüe, M. J. (2021). Making Sense from Experience: How a Sustainable Multi-Sensory Event Spurs Word-of-Mouth Recommendation of a Destination Brand. Sustainability, 13(11), 5873.
Gruber, M. J., Gelman, B. D. & Ranganath, C. (2014). States of Curiosity Modulate Hippocampus-Dependent Learning via the Dopaminergic Circuit. Neuron, 84(2), 486–496.
Kano, N., Seraku, N., Takahashi, F. & Tsuji, S. (1984). Attractive Quality and Must-Be Quality. Journal of the Japanese Society for Quality Control, 14(2), 147–156.
McEwan, D., Ruissen, G. R., Eys, M. A., Zumbo, B. D. & Beauchamp, M. R. (2017). The Effectiveness of Teamwork Training on Teamwork Behaviors and Team Performance. PLOS ONE, 12(1), e0169604.
Meeprom, S. & Fakfare, P. (2021). Unpacking the role of self-congruence, attendee engagement and emotional attachment in cultural events. International Journal of Event and Festival Management, 12(4), 399–417.
Van Boven, L. & Gilovich, T. (2003). To Do or to Have? That Is the Question. Journal of Personality and Social Psychology, 85(6), 1193–1202.

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